Wohnungseinbrüche in Leipzig

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Deutschlandweit verzeichnet sich seit Jahren eine starke Häufung der Wohnungseinbrüche. Auch Leipzig ist von diesem Trend nicht ausgeschlossen, selbst wenn bis 2007 das Gegenteil der Fall zu sein schien. Im Jahr 2011 registrierte die Leipziger Polizeidirektion ein Hoch von 1429 Einbrüchen, wobei sich die Aufklärungsquote um die 23% bewegt. Zwar liegen vier Jahre später die Zahlen immer noch bei 1413 Registrierten, aber bereits 2015 minimiert sich diese Zahl um mehr als 100, sodass im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten wie Bremen, Dortmund, Hamburg oder Berlin die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer ist. Der durchschnittliche Folgeschaden von 3.250 € ist mithilfe wirksamer Präventionsmaßnahmen zu verhindern. Zu diesen Mitteln gehört nicht nur sicherheitsbesonnenes Verhalten und Wachsamkeit im Wohnumfeld sondern auch das Einbauen von Sicherheitstechnik, vor allem in der „Hauptstadt der Gründerzeit“. Das bedeutet Leipzig verfügt über einen hohen Bestand an Flügeltüren mit Kantenriegeln, wobei der Sicherheitsgrad bei ungesicherten Kantenriegeln gen Null sinkt und kein Hindernis mehr darstellt. Statistiken zeigen, dass sich zwischen 1/5 und 1/3 aller Einbrecher Zugang über die Öffnung der Kantenriegel verschaffen. Meist reicht schon ein Türzusatzschloss wie zum Beispiel ein Panzerriegel oder Stangenschloss, das abschreckend wirkt. Dabei sollte die Montage von einem professionellen Fachmann erfolgen, wie einem Schlüsseldienst. Allerdings gibt es in dieser Branche zahlreiche „schwarze Schafe“. Schnell zu identifizieren sind diese anhand einer angegeben 0800 Hotline oder AAA vor dem Firmennamen, weil diese Strategien allein auf die oberste Auflistung in Telefon- und Branchenbüchern trotz fehlender Ortsansässigkeit abzielt. Diese kann im Impressum einer Website überprüft werden. Bitte vorher die Preise vergleichen.